veröffentlicht mit Content Management System Sitewalk.Web

MEISTERBAU AG
Kanalstrasse 7
FL-9496 Balzers
Tel.: +423 388 08 48
Fax: +423 388 08 40
meisterbau@meisterbau.li

     


 
Gusspfähle

Pfähle aus duktilem Gusseisen der Tiroler Röhren- und Metallwerke AG sind ein ideales System zur Lastabtragung bei Gründungen aller Art.

Pfahlsystem

Das Pfahlsystem besteht aus DUKTILEN Schleudergussrohren mit konischen Muffen und ebenfalls konisch auslaufenden Rohrenden. Dadurch können die einzelnen Rohrelemente im Zuge des fortschreitenden Rammvorganges ohne Spezialwerkzeuge zu längeren Einheiten zusammengesetzt werden und bilden durch die starre Verbindung ein durchgehend homogenes Tragglied - den Pfahl.
Der DUKTILE Gusseisenpfahl wird je nach Bodenbeschaffenheit als Spitzendruckpfahl oder als betonverpresster Mantelreibungspfahl hergestellt. Die Tragfähigkeit des Pfahles hängt auch von den lokalen Baugrundverhältnissen ab und kann anhand von gemessenen Eindringwiderständen empirisch bestimmt werden.

   

Die Rohre werden im Schleudergussverfahren hergestellt

 

Durch das Nachglühverfahren ändern sich die mechanischen Eigenschaften positiv



Duktiles Gusseisen
Gusseisen wird als Baustoff bereits seit vielen Jahren verwendet und hat vor allem im Rohrleitungsbau aufgrund seiner hohen Beständigkeit gegen mechanische und chemische Einflüsse Tradition. Gusseisen gilt - in Form des Graugusses - nach wie vor als sehr spröder und wenig schlagfester Werkstoff. Diese nachteiligen Eigenschaften des Gusseisens konnten durch die Entwicklung von "Duktilem Gusseisen" entscheiden verbessert werden, sodass der Werkstoff heute der hohen Schlagenergie einer Pfahlrammung einwandfrei standhält. Duktiles Gusseisen ist Gusseisen mit Kugelgraphit und trägt die Kurzbezeichnung GGG.

Herstellung
In der Schmelze des Gusseisens wird durch Beimengung von Magnesium der Graphit von der spitz auslaufenden Lamellenform (Grauguss) zu einer kugeligen Form (Duktiler Guss) umgewandelt. Nach der Herstellung des Rohres im Schleudergussverfahren wird das Werkstück durch einen langen Nachglühvorgang mit genau abgestimmten Glühzeiten und Glühtemperaturen nachbehandelt. Durch diese Massnahmen verändern sich die mechanischen Eigenschaften weitgehend, die Festigkeit wird angehoben, und der Werkstoff wird zäher. Die chemischen Eigenschaften bleiben gegenüber dem Grauguss praktisch unverändert.