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MEISTERBAU AG
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Statischer Nachweis für duktile Rammpfähle

Wesentliche physikalische Kennwerte des duktilen Gusseisens

Druckfestigkeit 900 N/mm2

Zugfestigkeit 420 N/mm2

Proportionalitätsgrenze, 0,2% Dehngrenze 300 N/mm2

E-Modul 140'000 - 170'000 N/mm2

Spez. Gew. Dichte 70,5 KN/m3

Brinsellhärte <250 HB

Innere Tragfähigkeit
Die innere Tragfähigkeit wird durch die geometrische Form des Pfahles und seinen physikalischen Eigenschaften bestimmt. So ergeben sich beispielsweise bei Festlegung einer zulässigen Spannung von 200 N/mm² folgende zulässige Belastungen der einzelnen Pfahltypen.

     
Gut sichtbar, wie bei der Mantelpressung eine Verzahnung mit dem Baugrund erfolgt    

Tragfähigkeit in kN (Gebrauchslast)

Typ

Wanddicke in mm

Pfahl

Pfahl+Beton B 30/20

118

7.5

427

470

118

9.0

526

558

170

9.0

780

890

170

10.6

928

1020


Äussere Tragfähigkeit
Die äussere Tragfähigkeit wird wie üblich durch Probebelastungen oder durch die üblichen Bodenerkundungsmassnahmen wie Rammsondierung, Drucksondierung, Erfahrungswerte, u.s.w. ermittelt. Wir unterscheiden aber immer zwischen den zwei unterschiedlichen Methoden zur Herstellung eines Pfahles.

1. Unverpresste Pfähle
Pfähle werden unverpresst gerammt, wenn sie in eine tragende Bodenschicht eingebunden oder in Fels eingerammt werden (Aufstandspfähle). In diesem Falle kann die zulässige innere Tragkraft ausgenützt werden.

2. Mantelverpressung mit Betonmörtel
Mantelverpressung ist zur Erhöhung der Tragfähigkeit in sandigen und rolligen Böden (Kies) erforderlich. Dabei wird während der Rammung durch das Pfahlrohr Betonmörtel eingepresst, der über einen Rammschuh mit grösserem Durchmesser den Ringraum ausfüllt und dadurch die Manteloberfläche des Pfahles vergrössert. Dabei erfolgt auch eine innige Verzahnung mit dem Baugrund.