Tiefengründungen von bis zu 20 m sind mittels Klein- oder Mikropfählen möglich. Durch Überlagerungsbohrungen werden Bohrlöcher von bis zu 220 mm erstellt, in welche Tragkörper aus Stahl gestellt werden. Beim Rückziehen der Bohrgestänge erfolgt durch Ausinjezierung mittels Zementsuspension unter Druck eine Einbindung in kiesige, rollige Baugründe. Diese erschütterungsarme Baumethode kommt vor allem in beengten Arbeitsraumverhältnissen (in Gebäuden zur nachträglichen Fundation) oder bei setzungsempfindlichen Baugründen an bestehenden Bauten zur Anwendung, wo der Einsatz von Grossgeräten nicht möglich ist. Diese Pfähle können Traglasten bis zu 600 kN aufnehmen.