Rühl-, Spund- sowie auch Elementwände werden je nach Anforderung ins Erdreich zurückverankert. Je nach Beschaffenheit werden Boden- oder Felsanker eingesetzt. Dabei werden Kräfte bis zu 1'500 kN aufgebaut. Der Einbau erfolgt in mittels Drehschlagbohrung erstellte Löcher unter gleichzeitigem Verpressen einer Zementsuspension beim Rückziehen der Bohrrohre.
Für eine Funktionstüchtigkeit von bis zu 2 Jahren kommen temporäre Anker zur Anwendung. Permanentanker, die je nach Nutzungs- und Sicherheitsplan des Bauwerkes eingesetzt werden, erfüllen Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit. Durch den Einbau von speziellen Messköpfen kann der Kräfteverlauf im Anker über Jahre beobachtet werden.